Ihre Experten für Trinkwasser

Trinkwasser für alle - sicher und gut!

Wir liefern Ihnen Fakten zum Trinkwasser und beantworten Ihre Fragen
Wir informieren Sie über aktuelle Entwicklungen zum Trinkwasser
Wir beraten Sie bei der Wasseraufbereitung und helfen bei Trinkwasserproblemen 

Vorankündigung: BEW Seminar am 11. November 2026

Seminar

 Spurenstoffe im Trinkwasser: Herausforderungen und Lösungen

 Relevante Spurenstoffe erkennen und mit Aktivkohle und Umkehrosmose wirksam entfernen

Vorankündigung: BEW Seminar am 19. November 2026

Seminar

 Trinkwasserversorgung kompakt

vom Rohwasser bis zum Wasserhahn

Seminar mit Beispielen und Übungen

Für Industrie

Trinkwasserexperten beraten Sie in Fragen der  Wasseraufbereitung  betrieblicher Wasserarten: 

    • Trinkwasser
    • Betriebswasser
    • Enthärtetes Wasser 
    • Kühlwasser
    • Reinstwasser,
  • bei der Auswahl des Leitungsmaterials und der Betriebsbedingungen,
  • bei der Lösung von Wasserproblemen wie Korrosion, Kontaminationen oder mikrobiologischen Anforderungen,
  • bei der Schulung und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter.

Für Versorger

Trinkwasserexperten beraten Sie in Fragen des Qualitäts- und Risikomanagements von Roh- und Trinkwasser, der Trinkwasseraufbereitung und -verteilung sowie der Kommunikation:

  • unabhängige Beratung entlang der gesamten Gewinnungs-, Aufbereitungs- und Versorgungskette,
  • Trinkwasser-Beanstandungs-management,
  • Schulung Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, z.B. im Risikomanagement nach UBA-Empfehlungen,
  • Beratung bei der Erstellung von Risikomanagement-Dokumenten nach TrinkwV,
  • Beratung zum Qualitätsmanagement.

Für NGOs

Deutschland verfügt über umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen in der Aufbereitung selbst problematischer Rohwässer zu hochwertigem Trinkwasser. Die wichtigsten mikrobiologischen und chemischen Probleme können dabei effizient und kostengünstig gelöst werden. Wir unterstützen Sie fachlich bei:

– bei Projekten zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung und -qualität,
– bei Problemen mit bestehenden Aufbereitungsanlagen,
– bei der Auswahl geeigneter Aufbereitungstechnik sowie
– bei wissenschaftlichen Fragestellungen zum Trinkwasser.

Wichtige Information: Die ECHA empfiehlt eine neue Einstufung für TFA (Trifluoressigsäure) als reproduktionstoxisch (Kategorie 1B) – also als Stoff, der die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen kann – sowie als persistent, mobil und toxisch (PMT) beziehungsweise sehr persistent und sehr mobil (vPvM). TFA kann zu einer langanhaltenden und weiträumigen Belastung von Wasserressourcen führen. Die EU-Kommission muss nun entscheiden, ob sie diese neue Einstufung für TFA in die CLP-Verordnung (Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen) aufnimmt. Dies macht auch eine Neubewertung der Grenzwerte für Trinkwasser erforderlich; der derzeitige Leitwert liegt bei 60 µg/l.

Die Trinkwasserverordnung verbessert 2026 den Verbraucherschutz:

  • Gemäß der Trinkwasserverordnung muss ab dem 12. Januar 2026 der neue Parameter „Summe PFAS-20” (perfluorierte aliphatische Substanzen) gemessen und eingehalten werden.
  • Bei der Aufbereitung von Oberflächenwasser ist zudem der Grenzwert für Microcystin-LR einzuhalten.
  • Bei der Desinfektion oder der oxidativen Wasseraufbereitung ist zudem der Summengrenzwert für Halogenessigsäuren einzuhalten.
  • Bis zum 12. Januar 2026 sollten alle Betreiber von Wasserversorgungsanlagen alle vorhandenen Bleileitungen aus dem Versorgungsnetz entfernt haben.

Obwohl die Trinkwasserqualität in Deutschland allgemein als gut gilt, gibt es Probleme:

  • Beim Ressourcenschutz belasten beispielsweise viele konkurrierende Nutzungen die Grund- und Oberflächenwässer. Wie kann darauf reagiert werden?
  • Beim Rohwasser stellt sich die Frage, welche Gewinnungsart die beste Qualität ermöglicht.
  • Im Wasserwerk muss die optimale Aufbereitungstechnik gefunden werden, um gutes Trinkwasser zu einem akzeptablen Preis zu liefern.
  • Im Verteilungsnetz stellt sich die Frage, wie korrodierende Leitungen stabilisiert werden können.
  • In der Trinkwasserinstallation ist es wichtig zu wissen, wie Verbraucher ihre Gesundheit schützen können, da Bleileitungen und Bakterien eine Gefahr darstellen.
  • Beim Umgang mit Trinkwasser stellt sich die Frage, was Nachhaltigkeit für Versorger und Trinkwasserkunden bedeutet.
  • Im industriellen und gewerblichen Bereich müssen betriebliche Anforderungen erfüllt werden – und das zu einem günstigen Preis.

Industrielle Wasserarten – ein Überblick

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Wasser und Biologie

In nicht sterilem Wasser bilden sich bei Raumtemperatur und Lichteinfluss schnell Mikroorganismen, insbesondere Algen, die sich an die kargen Lebensbedingungen adaptieren. Enthält das Wasser zudem Salze und organische Substanzen, so bilden sich bei Temperaturen unter 100 °C schnell Biofilme. Dabei handelt es sich um Lebensgemeinschaften von Mikroorganismen, die sich an vorteilhaften Stellen über die Abgabe von extrapolymeren Substanzen (EPS) an Oberflächen andocken und dort Kolonien bilden. Oft sind dabei Pseudomonaden beteiligt. Es handelt sich um fakultative pathogene Bakterien, die durch Infektion , z.B. bei Installationsarbeiten eingetragen  wurden und sich dann insbesondere auf Kunststoffen in den Leitungssystemen ansiedeln.

Praxistest einer UV-Anlage zur Wasser-desinfektion

Fenster 5 direkt nach UV-Anlage

Die UV-Desinfektion ist eine anerkannte Methode zur Trinkwasseraufbereitung [1]. In der Regel werden Desinfektionsmaßnahmen als letzter Schritt nach der Wasseraufbereitung angewendet. Zwar zeigt UV für alle relevanten Bakterien und Viren im Trinkwasser gute Deaktivierungsergebnisse [2], bei der Deaktivierung von Algen ist es jedoch weniger erfolgreich. Zur Deaktivierung von Algen müssen Dosen von über 400 J/m² der reduktionsäquivalenten Fluenz angewendet werden. So wurde beispielsweise in verschiedenen Trinkwasseraufbereitungsanlagen nach den UV-Lampen ein problematisches Algenwachstum beobachtet. Verantwortlich dafür ist insbesondere der sichtbare Teil des Emissionsspektrums von Mitteldruck-UV-Lampen.

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Teil 6: Versuche zur Bestimmung der Korrosionsrate und der Abgabe von Kupfer

Korrosion-Kupfer

Korrosion von Kupfer oder Kupferlegierungen hat negative Auswirkungen auf die Haltbarkeit von Leitungsbauteilen sowie auf die Trinkwasserqualität in den entsprechenden Leitungen. In diesem Artikel werden mehrere Methoden zur Untersuchung dieser Aspekte vorgestellt. Zunächst wird eine vereinfachte Methode zur Bestimmung der Kupferabgabe von Bauteilen an benetzendes Wasser erläutert. Mit dieser Methode können die Korrosionsrate, die Abtragsrate und die Bildungsrate der Deckschicht ermittelt werden. Zweitens wird ein Versuch mit einem genormten Prüfstand gemäß DIN EN 15664-1 zur Beurteilung der Eignung von Kupferrohren und Rohrverbindern aus Kupferlegierungen für ein bestimmtes Trinkwasser vorgestellt

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